Gedanken zur Weihnachtszeit

Schaut man in die Städte, so ist von besinnlicher Vorweihnachtszeit nicht viel zu sehen. In den Gesichtern ist sehr viel Stress, Unsicherheit und auch Angst zu erkennen. Sie hetzen durch die Strassen, sind bepackt mit Tüten, Karton etc. nsere Augen werden von jede Menge Lichtern überflutet, die Nase mit Gerüchen betäubt und die Ohren mit vielen verschiedenen Melodien beschallt. Das Alles muss unser Gehirn aushalten. Dazu kommt noch der normale Alltag wie Arbeit, Familie und die Wünsche weiterer Freunde, denen wir gerecht werden wollen.

Und wie werden wir uns gerecht?

Brauchen wir das wirklich alles? Wie wäre es wenn jetzt alle Lichter aus wären, die Melodien verstummen und wir umgeben von frischer Luft sind? Könnten wir die Ruhe genießen oder käm unser schlechtes Gewissen zum Vorschein. Aber warum schlechtes Gewissen? Weil wir unserem Körper eine Auszeit geben? Weil wir an uns selbst denken und versuchen unser Gleichgewicht zu finden? Seien wir doch mal ehrlich, wem nutzen wir, wenn wir durch die Strassen hetzen. Wenn wir nur noch mit einem Ohr zuhören und gleichzeitig den Teig für die Plätzchen kneten.Warum schaffen wir es nicht zu entschleunigen und uns auf das Wesentliche zu besinnen. Was macht uns aus? Worauf freuen wir uns wirklich auf Weihnachten? Wir sind nicht auf Knopfdruck entspannt und fröhlich. Also wenn Du es kannst, ich kann es nicht! Ich brauche einfach Zeit. Zeit für mich um meine “Batterie” aufzuladen und dann mich selbst hinten an zu stellen. Ideen für Entspannungstechniken zeige ich Dir gerne hier: L I N K . Dann kann ich  für meine Liebsten da sein.  Mich selbst vergessen, denn ich habe für mein Herz gesorgt. Es ist bei mirsicher und meine Energie kann ich jetzt komplett für meine Liebsten einsetzen.
Wann kann ich das? Wenn ich die Zeit hatte bei mir sein, wenn ich die Ruhe gefunden habe um mich darauf zu freuen, dass ich meine Liebsten sehen werde. laut Wikipedia feiern wir das Fest mit unseren Freund und / oder der Familie: L I N K.Für diesen Zeitpunkt, nutze ich meine Kraft und gebe dem Fest die Bedeutung, das ihm zusteht. Egal ob es mit zwei, drei oder zwanzig Personen gefeiert wird. Aber es ist wichtig das ich diesen Tag nicht einfach”erledige” sondern deren wahre Bedeutung zukommen lasse. Deshalb nutze ich die Vorweihnachtszeit um mich auf diesen Tag zu freuen und nicht dem Einkaufswahn zu verfallen. Sondern etwas zu gestalten an das sich alle erfreuen und man sich bis zum nächsten Weihnachtsfest daran erinnert. Wenn Du zum Weihnachtsfest Dich wirklich freuen kannst, weil Du tiefenentspannt bist dann hast Du es gut gemacht. Du hast auf Dich geachtet und Du bist wirklich aufmerksam.

An welche Szenen erinnern wir uns gerne, wenn wir uns an unsere eigenen Eltern erinnern?

Sind es nicht die ruhigen Minuten, in denen wir in den Arm genommen werden. Wenn unsere Eltern sich nur um uns kümmern und die Welt für ein paar Minuten still steht. Aber das konnten sie nur, wenn sie selbst ruhig waren. Also brauchen wir keine Tüten mit vielen Geschenken, kein prunkvolles Menue oder alles toll luminiert. Wir brauchen Ruhe! Die Ruhe in uns selbst, die wir dann auch an unsere Liebsten weiter geben können. Denn sie spüren ob es vom Herzen kommt oder ob Du nur “stetz bemüht”  warst.

Versuch ein neues Ritual zu Weihnachten einführen. Ich gebe Dir gerne ein Beispiel:
Sich einfach mal erzählen was dieses Jahr besonders toll war und den Heilig Abend wirklich “heilig” zu machen in dem Du mit Deiner Familie alle Handys auschaltest und es nur um Euch geht. Vielleicht auch dabei einfach mal reflektiert was für jeden Einzelnen von Deiner Familie “Weihnachten” bedeutet. Teile doch Karten aus und gib jeden die Zeit aufzuschreiben was für ihn das Weihnachtsfest in dieser Familie bedeutet (weitere Fragen, z.Bsp. was ist ein “no go” “was wünschst Du Dir beim nächsten Weihnachtsfest?” oder “wo würdest Du am liebsten Weihnachten feiern?” wären auch möglich). Misch die Zettel durch und zieh eine Karte und jeder darf raten, wer dies geschrieben hat. Natürlich liest DU nur den Part vor, den Du für Alle wichtig hälst (alles weitere wird zurück gehalten und als kommt ins “Schatzkästchen” fürs nächste Fest): Vielleicht kommt Ihr auf ein gemeinsamen Nenner, was in Deiner Familie Weihnachten bedeutet.
Ist das eine Idee für Dich?
Hast Du weitere Ideen für die Weihnachtszeit? Dann würde ich mich freuen, wenn Du einen Kommentar Deine Ideen mitteilst. So können alle Leser sich ihre Gedanken machen.

Danke fürs Lesen.